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06. Juni 2011Kfz-Handwerk 

Tarifverhandlung in der Sackgasse

Keine Altersvorsorge!

Die Beschäftigten im Kfz-Handwerk sollen bereit sein, bis zu 48 Stunden in der Woche zu arbeiten. Unter dieser Voraussetzung sind die Arbeitgeber bereit, eine Altersvorsorge von 380 Euro im Jahr zu zahlen. Die IG Metall lehnt das ab.

Bundesweit erhalten Automechnaniker und Verkäufer entweder vermögenswirksame Leistungen oder eine Altersvorsorge - nur in NRW nicht. Deshalb hat die IG Metall NRW die Tarifgemeinschaft der Kfz-Arbeitgeber aufgefordert, ebenfalls einen tarifvertraglichen Anspruch auf 320 Euro Altersvorsorge plus einen Aufstockungsbetrag von 60 Euro festzuschreiben. Zur Gegenfinanzierung schlägt die IG Metall vor, die 22 Stunden Weiterbildung zu nutzen, die der Arbeitgeber von den Beschäftigten pro Jahr verlangen kann. Weil dieses Zeitkontingent von den Betrieben nicht voll genutzt wird, besteht Spielraum zur Finanzierung der Altersvorsorge.

Damit sind die Arbeitgeber nicht zufrieden. Sie erwarten von den Beschäftigten die Bereitschaft, länger zu arbeiten - bis zur gesetzlichen Höchstgrenze von 48 Stunden in der Woche. IG Metall-Verhandlungsführer Bernd Epping lehnte ab: Arbeitszeitverlängerung gefährde Arbeitsplätze, erklärte Epping. Und sagte: "Altersvorsorge durch die Vernichtung von Arbeitsplätzen zu erkaufen - das kommt für uns nicht in Frage!"