Pressemitteilung
10/02/2010

Erste Tarifverhandlung ohne Ergebnis vertagt

Die Tarifverhandlungen für 700.000 Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen sind nach fast siebenstündiger Verhandlung am Abend in Neuss ohne Ergebnis vertagt worden. Ein weiterer Verhandlungstermin wurde für Mittwoch, den 17. Februar 2010 in Düsseldorf vereinbart.

Oliver Burkhard, IG Metall-Bezirksleiter in Nordrhein-Westfalen: "Unserem Ziel Beschäftigungssicherung sind wir ein Stück näher gekommen. Ich sehe Chancen für einen neuen Tarifvertrag "Zukunft in Arbeit". Zum Jobpaket gehört aber auch mehr Geld. Und da liegen wir noch sehr weit auseinander. Ich erwarte, dass die Arbeitgeber sich sehr schnell sehr deutlich bewegen."

Die Möglichkeiten für verbesserte Regelungen zur Beschäftigungssicherung, die Übernahme von Ausgebildeten und die Jobperspektiven für junge Leute hat die IG Metall seit Dezember 2009 mit den Arbeitgebern sondiert. Am 9. Februar 2010 hatte der IG Metall-Vorstand entschieden, Tarifverhandlungen im Tarifgebiet Nordrhein-Westfalen aufzunehmen. Die Tarifkommission der IG Metall NRW hatte am Morgen des 10. Februar in Sprockhövel die Eckpunkte für die Verhandlungen beraten.

Oliver Burkhard: "Unser Ziel ist klar: Beschäftigungssicherung so lang wie nötig, Laufzeit beim Geld so kurz wie möglich."

Die Laufzeit der gültigen Tarifverträge für ca. 700.000 Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie Nordrhein-Westfalen endet am 30. April 2010.


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Wolfgang Nettelstroth
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