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19/10/2010

"Weg mit dem unsozialen Sparpaket"

An Infoständen in Lemgo (9. Oktober) und Bad Salzuflen (16. Oktober) hat die IG Metall Detmold über die Sparmaßnahmen der Bundesregierung aufgeklärt. In einem Flugblatt heißt es "Weg mit dem unsozialen Sparpaket! Keine Kopfpauschale! Keine Rente mit 67!"

"Anstelle des ungerechten Sparpaketes wollen wir die Verursacher der Kise zur Kasse bitten, die Massenkaufkraft stärken und die Finanzmärkte regulieren", heißt es weiter.

Der Arbeitskreis Vertrauensleute-Betriebsräte der IG Metall Detmold hat die örtlichen Bundestagsabgeordneten aufgefordert, eine Stellungnahme abzugeben "zu dem geplanten Sparpaket, zu unserer Forderung nach einer solidarischen Bürgerversicherung, zur Rücknahme der Rente mit 67 und Verbesserung der Berufschancen der Jugend, anstatt die Leiharbeit auszuweiten".

Laut einer Umfrage der IG Metall in lippischen Industriebetrieben sind nur 3,6 Prozent aller Beschäftigten zwischen 60 und 65 Jahre alt. Das sind 800 von insgesamt 22.000 Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen. Die Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre sei "in Wirklichkeit eine verkappte Rentenkürzung", sagte der Detmolder IG Metall-Bevollmächtigte Reinhard Seiler.

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