Betriebe
01/07/2011

"Ein zusätzlicher Ausbildungsplatz pro Betrieb"

Der Münchner Nutzfahrzeuge-Hersteller MAN stellt an jedem seiner deutschen Produktionsstandorte einen Auszubildenden mehr ein als geplant. Die Firma beteiligt sich damit an der Initiative "Ein zusätzlicher Ausbildungsplatz pro Betrieb", die die IG Metall NRW im Frühjahr gestartet hat.

Die Teilnahme an der Aktion wurde vom MAN-Vorstand und dem Konzernbetriebsrat gemeinsam beschlossen. "Damit stellt das Unternehmen der Diskussion um den Fachkräftemangel und die 'Lehrstellen-Lücke' konkrete Maßnahmen entgegen", heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Personalvorstand Jörg Schwittala sagte: "Die Teilnahme an der Aktion 'Ein zusätzlicher Ausbildungsplatz pro Betrieb' gibt noch mehr Nachwuchskräften die Möglichkeit, Talent, Ideen und Leistungswillen zu entfalten." Der Vorsitzende des Konzernbetriebsrats, Jürgen Dorn, sagte: "Dies ist ein wichtiges Signal für unsere Auszubildenden, aber auch für alle anderen Beschäftigten von MAN, für deren Zukunft und Arbeitsplatzsicherheit sich die Betriebsräte der IG Metall einsetzen."

In den deutschen Werken und Vertriebsniederlassungen von MAN sind gut 2000 Auszubildende beschäftigt.

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