Das wollen die Menschen

Befragung 2017

Die Zahl übertraf alle Erwartungen: 680 000 Menschen aus gut 7000 Betrieben haben sich an unserer Beschäftigtenbefragung beteiligt: Wie wollen wir arbeiten? Wie wollen wir leben? Die Ergebnisse sind eindeutig - die Politik muss handeln. Im Wahljahr 2017 kommt es auf die Wünsche und Bedürfnisse der Beschäftigten an.

Die Beschäftigtenbefragung der IG Metall ist die größte und umfangreichste in Deutschland. Die Menschen haben der IG Metall damit einen Handlungsauftrag gegeben, sich für Arbeits-und Lebensbedingungen einzusetzen, die sicher, gerecht und selbstbestimmt sind. Diesen Auftrag will die IG Metall mit ihrer Arbeit im Betrieb, in der Tarifpolitik und mit ihren Forderungen an die Politik nun umsetzen.

Mehr Informationen zu den Ergebnissen der Befragung.


 

 

 

 

 

 

IGM-Mitglieder haben viele Vorteile

Erfolg haben wir, weil wir viele sind. Auch in Zukunft braucht es eine starke IG Metall, in der sich Beschäftigte organisieren, um für ihre Belange zu streiten. Jedes Mitglied stärkt unsere Durchsetzungskraft und gibt uns in der politischen Debatte noch mehr Gewicht. Unser Angebot umfasst Rechtsberatung und Rechtsschutz sowie Informationen zu Politik und Gesellschaft. Wir beraten und informieren in der Arbeits- und Lebenswelt und unterstützen unsere Mitglieder finanziell. Wir handeln mit den Arbeitgebern faire Lohnerhöhungen aus. Die ausgehandelten Tarifverträge gelten jedoch nur für Mitglieder. Nur Mitglieder haben einen verbindlichen Rechtsanspruch auf die tariflichen Leistungen.

 

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Unsere Erfolge


Die IG Metall Nordrhein-Westfalen hat in den letzten Jahren zusammen mit ihren Mitgliedern viel erreicht. Mit unseren Tarifabschlüssen sind die Einkommen der Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie, Stahlindustrie, Textil- und Bekleidungsindustrie, Informationstechnologie, Holz- und Kunststoffindustrie sowie im Handwerk stetig gestiegen.

Mit dem Tarifvertrag über Branchenzuschläge für Leiharbeitnehmer ist es uns gelungen, der zunehmenden Spaltung der Arbeitnehmerschaft einen Riegel vorzuschieben. Die vorausschauende Industrie- und Betriebspolitik der IG Metall hat dazu beigetragen, dass in zahlreichen Betrieben in Nordrhein-Westfalen Beschäftigung erhalten oder auch aufgebaut werden konnte.

  • 4,3 Prozent mehr Geld in zwei Schritten. Das hat die IG Metall NRW für die Beschäftigten im Elektrohandwerk durchgesetzt.

    Im Mai dieses Jahres erhöhen sich die Tarifeinkommen um 2,4 Prozent, im Mai nächsten Jahres um weitere 1,9 Prozent. Der neue Tarifvertrag soll bis April 2019 gelten. Die Tarifkommission entscheidet am 4. April über die Annahme des Verhandlungsergebnisses vom 29. März. Die Ausbildungsvergütungen steigen im August dieses Jahres um 30 Euro, im August 2018 um weitere 20 Euro. Außerdem vereinbarten IG Metall und Arbeitgeberverband eine Gesprächsverpflichtung zur Verbesserung der betrieblichen Altersvorsorge. Unter dem Motto "Wir sind das Handwerk" wirbt die IG Metall per Flugblatt um neue Mitglieder in der Branche. Jetzt sei "ein besonders guter Zeitpunkt", Mitglied zu werden, sagte Carmen Schwarz, die Tarifsekretärin der IG Metall-Bezirksleitung NRW fürs Metallhandwerk. "Denn einen Rechtsanspruch auf alle Leistungen des Tarifvertrags haben nur die IG Metall-Mitglieder."
  • Verhandlungsergebnis für die 100.000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie erzielt.

    Damit steigen auch für die 25.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Branche in Nordrhein-Westfalen die Löhne und Gehälter am 1. August 2017 um 2,7 Prozent. Eine weitere Entgelterhöhung von 1,7 Prozent erfolgt zum 1. September 2018. Zusätzlich zu den Tariferhöhungen wurden für die Monate Februar bis Juli insgesamt 320 Euro Einmalzahlungen vereinbart. Von dieser zusätzlichen Komponente profitieren vor allem die unteren Entgeltgruppen. Zudem wurden die Ausbildungsvergütungen erhöht. Sie steigen am 1. August 2017 um 30 Euro und am 1. September 2018 um weitere 30 Euro. Für die Monate Februar bis Juli 2017 gibt es für die Auszubildenden monatliche Einmalzahlungen von insgesamt 160 Euro. Die Erhöhung liegt über der Preissteigerungsrate und bedeutet somit ein reales Plus für die Beschäftigten. Der Tarifvertrag hat eine Dauer von 24 Monaten.
  • Plus für Beschäftigte in der Stahlindustrie

    Es kam nach zehnstündigem Tauziehen in Düsseldorf zustande, in der dritten Tarifverhandlung. Danach erhöhen sich die Einkommen der 72.000 Stahlbeschäftigten in der nordwestdeutschland Stahlindustrie in zwei Schritten: Am 1. April steigen sie um 2,3 Prozent und am 1. Mai 2018 um weitere 1,7 Prozent. Im März dieses Jahres bleiben die Löhne und Gehälter unverändert, der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 22 Monaten und endet am 31. Dezember 2018. Die Ausbildungsvergütung des vierten Ausbildungsjahres steigt ebenfalls in zwei Schritten um vier Prozent. Diese Erhöhungsbeträge kommen auch den Ausbildungsjahren eins bis drei zugute, das heißt ihr Einkommen erhöht sich überdurchschnittlich. Die Tarifverträge zu Altersteilzeit und Werkverträgen werden bis Ende 2018 unverändert verlängert.
  • IG Metall macht Lust auf Zukunft

    Eine positive Zwischenbilanz ihres Projekts Arbeit 2020 in NRW haben die IG Metall, die IG BCE, die NGG und der DGB NRW gezogen. In 18 Firmen beschäftigen sich Arbeitnehmervertretung, Geschäftsleitung und IG Metall seit dem Frühjahr 2015 intensiv mit dem Thema Industrie 4.0. Zu den 18 am Projekt beteiligten Firmen kommen jetzt 10 hinzu. In allen soll eine Zukunftsvereinbarung geschlossen werden, um eine nachhaltige und mit dem BR abgestimmte Bearbeitung des Themas Industrie 4.0 sicherzustellen. Mehrere Vereinbarungen liegen bereits vor. Ihre Hauptthemen sind: Qualifizierung, Personalentwicklung, Führung, und Arbeits- und Gesundheitsschutz.
  • Tariferfolg Metall- und Elektroindustrie

    Das Ergebnis sieht eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro für die Monate April bis Juni 2016 vor. Ab 1. Juli werden die Entgelte in einer ersten Stufe um 2,8 Prozent erhöht. Die zweite Stufe folgt ab 1. April 2017 mit einer Erhöhung um 2 Prozent. Insgesamt bedeutet dies eine tabellenwirksame Entgeltsteigerung von 4,8 Prozent bis zum Ende der Laufzeit. Für die Einmalzahlung und die zweite Stufe der Entgelterhöhung wurde eine Differenzierungsklausel vereinbart, die es den Tarifvertragsparteien erlaubt, für verbandsgebundene Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten eine Verschiebung der Entgelterhöhung vorzunehmen. Die Laufzeit beträgt insgesamt 21 Monate. Der Tarifabschluss ist ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit. Damit setzt die IG Metall ihren Kurs der verlässlichen Tarifpolitik fort. Er stärkt die Nachfrage des privaten Konsums. Zugleich ist dies ein Abschluss, der die Innovationskraft der Unternehmen erhält. Kein Betrieb wird überfordert. Die Metall- und Elektroindustrie ist damit gut für die Zukunft gerüstet, um die Chancen wie Industrie 4.0 zu nutzen, neue Geschäftsmodelle oder die Dekarbonisierung im Antrieb zu entwickeln.

IG Metall vor Ort

Bei Fragen rund um die IG Metall wenden Sie sich bitte an eine unserer 39 Geschäftsstellen vor Ort. Hier werden unsere Mitglieder beraten und kompetent betreut. Bei Fragen zu den Leistungen und Vorteilen einer Mitgliedschaft bei der IG Metall können Sie auch als Nichtmitglied gerne Kontakt mit der für Sie zuständigen Geschäftsstelle aufnehmen.

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