IGM-Mitglieder haben viele Vorteile

Erfolg haben wir, weil wir viele sind. Auch in Zukunft braucht es eine starke IG Metall, in der sich Beschäftigte organisieren, um für ihre Belange zu streiten. Jedes Mitglied stärkt unsere Durchsetzungskraft und gibt uns in der politischen Debatte noch mehr Gewicht. Unser Angebot umfasst Rechtsberatung und Rechtsschutz sowie Informationen zu Politik und Gesellschaft. Wir beraten und informieren in der Arbeits- und Lebenswelt und unterstützen unsere Mitglieder finanziell. Wir handeln mit den Arbeitgebern faire Lohnerhöhungen aus. Die ausgehandelten Tarifverträge gelten jedoch nur für Mitglieder. Nur Mitglieder haben einen verbindlichen Rechtsanspruch auf die tariflichen Leistungen.

 

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Unsere Erfolge


Die IG Metall Nordrhein-Westfalen hat in den letzten Jahren zusammen mit ihren Mitgliedern viel erreicht. Mit unseren Tarifabschlüssen sind die Einkommen der Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie, Stahlindustrie, Textil- und Bekleidungsindustrie, Informationstechnologie, Holz- und Kunststoffindustrie sowie im Handwerk stetig gestiegen.

Mit dem Tarifvertrag über Branchenzuschläge für Leiharbeitnehmer ist es uns gelungen, der zunehmenden Spaltung der Arbeitnehmerschaft einen Riegel vorzuschieben. Die vorausschauende Industrie- und Betriebspolitik der IG Metall hat dazu beigetragen, dass in zahlreichen Betrieben in Nordrhein-Westfalen Beschäftigung erhalten oder auch aufgebaut werden konnte.

  • Tariferfolg nordwestdeutsche Eisen- und Stahlindustrie 2014

    Faire 2,3 % mehr ab 1. Juli 2014 und weitere 1,7 % mehr ab 1. Mai 2015 - die Erhöhung der Einkommen für die Stahlkocher der nordwestdeutschen Eisen- und Stahlindustrie liegt somit bei 4 % in 10 Monaten. Zudem erzielte die IG Metall Nordrhein-Westfalen weitere positive Tarifergebnisse für die Beschäftigten: So erhalten alle Auszubildenden in sämtlichen Ausbildungsjahren 36 Euro mehr. Das macht rund 4 %, direkt in einer Stufe. Auch die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten konnte bis zum 31. Januar 2018 verlängert werden. Erstmals hat die IG Metall für eine ganze Branche einen Tarifvertrag vereinbart, der Standards beim Einsatz von Werkverträgen regelt. Auch die Altersteilzeit wurde verlängert und an das neue Rentengesetz angepasst.
  • Tarifvertrag Leiharbeit „Gleiche Arbeit – Gleiches Geld

    Leiharbeitnehmer erhalten mehr Geld, wenn sie in der Metall- und Elektroindustrie eingesetzt werden. Ihr Grundentgelt steigt nach sechs Wochen Einsatz um 15 %. Dann nach drei Monaten um 20 %, nach fünf Monaten um 30 %, nach sieben Monaten um 45 % und nach 9 Monaten um 50 %. Weiterhin sind die Einsatzbetriebe verpflichtet, Leiharbeitnehmer nach spätestens 24 Monaten fest einzustellen. Manchmal braucht es einige Anstrengung, um den Tarifvertrag in den Betrieben wirklich umzusetzen. Auch hier steht die IG Metall ihren Mitgliedern zur Seite und lässt sie nicht im Regen stehen. So hatten sich beispielsweise die Verleihfirmen im Industriepark Köln, die für Ford arbeiten, zunächst geweigert, den Branchenzuschlag an die Leiharbeitnehmer zu zahlen. Sie behaupteten, sie seien Dienstleistungsunternehmen, unterlägen also nicht dem Tarifvertrag über Branchenzuschläge für Arbeitnehmerüberlassungen in der Metall- und Elektroindustrie und das obwohl sie Fahrzeugkomponenten für Ford montieren. Die IG Metall Köln-Leverkusen stand den Leiharbeitnehmern zur Seite und schaltete das Kölner Arbeitsgericht ein. Vor Gericht konnte durchgesetzt werden, dass alle Leiharbeitnehmer im Kölner Industriepark zukünftig ihre hart erkämpften Branchenzuschläge erhalten.
  • Erfolge im Betrieb mit „besser statt billiger – Strategie“

    Alternative Handlungsmöglichkeiten mit Unterstützung der Belegschaft aufzuzeigen und zuzuspitzen, ist für den Betriebsrat und die IG Metall oft die einzige Möglichkeit, gegebenenfalls negative Folgen von Innovationshandeln zu bearbeiten. Innovationsvorhaben dürfen nicht nur unter dem Gesichtspunkt diskutiert werden, welchen Vorteil das Unternehmen hat, sondern auch unter dem Aspekt, wer die Lasten und das Risiko trägt und wem es nutzt. So haben sich beispielsweise die Betriebsräte bei Miele & Cie KG Bielefeld gemeinsam mit der IG Metall und Ingenieuren von der RWTH Aachen angeschaut, was bei Miele passiert, wenn man einzelne Fertigungsstücke auslagern würde. Das Ergebnis: Mieles Stärke ist die Beherrschung der Komplexität. Betriebsräte und die IG Metall konnten eine Auslagerung verhindern.

IG Metall vor Ort

Bei Fragen rund um die IG Metall wenden Sie sich bitte an eine unserer 39 Geschäftsstellen vor Ort. Hier werden unsere Mitglieder beraten und kompetent betreut. Bei Fragen zu den Leistungen und Vorteilen einer Mitgliedschaft bei der IG Metall können Sie auch als Nichtmitglied gerne Kontakt mit der für Sie zuständigen Geschäftsstelle aufnehmen.

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