IGM-Mitglieder haben viele Vorteile

Erfolg haben wir, weil wir viele sind. Auch in Zukunft braucht es eine starke IG Metall, in der sich Beschäftigte organisieren, um für ihre Belange zu streiten. Jedes Mitglied stärkt unsere Durchsetzungskraft und gibt uns in der politischen Debatte noch mehr Gewicht. Unser Angebot umfasst Rechtsberatung und Rechtsschutz sowie Informationen zu Politik und Gesellschaft. Wir beraten und informieren in der Arbeits- und Lebenswelt und unterstützen unsere Mitglieder finanziell. Wir handeln mit den Arbeitgebern faire Lohnerhöhungen aus. Die ausgehandelten Tarifverträge gelten jedoch nur für Mitglieder. Nur Mitglieder haben einen verbindlichen Rechtsanspruch auf die tariflichen Leistungen.

 

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Unsere Erfolge


Die IG Metall Nordrhein-Westfalen hat in den letzten Jahren zusammen mit ihren Mitgliedern viel erreicht. Mit unseren Tarifabschlüssen sind die Einkommen der Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie, Stahlindustrie, Textil- und Bekleidungsindustrie, Informationstechnologie, Holz- und Kunststoffindustrie sowie im Handwerk stetig gestiegen.

Mit dem Tarifvertrag über Branchenzuschläge für Leiharbeitnehmer ist es uns gelungen, der zunehmenden Spaltung der Arbeitnehmerschaft einen Riegel vorzuschieben. Die vorausschauende Industrie- und Betriebspolitik der IG Metall hat dazu beigetragen, dass in zahlreichen Betrieben in Nordrhein-Westfalen Beschäftigung erhalten oder auch aufgebaut werden konnte.

  • Tariferfolg Metall- und Elektroindustrie

    Das Ergebnis sieht eine Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro für die Monate April bis Juni 2016 vor. Ab 1. Juli werden die Entgelte in einer ersten Stufe um 2,8 Prozent erhöht. Die zweite Stufe folgt ab 1. April 2017 mit einer Erhöhung um 2 Prozent. Insgesamt bedeutet dies eine tabellenwirksame Entgeltsteigerung von 4,8 Prozent bis zum Ende der Laufzeit. Für die Einmalzahlung und die zweite Stufe der Entgelterhöhung wurde eine Differenzierungsklausel vereinbart, die es den Tarifvertragsparteien erlaubt, für verbandsgebundene Betriebe in wirtschaftlichen Schwierigkeiten eine Verschiebung der Entgelterhöhung vorzunehmen. Die Laufzeit beträgt insgesamt 21 Monate. Der Tarifabschluss ist ein Beitrag zu mehr Gerechtigkeit. Damit setzt die IG Metall ihren Kurs der verlässlichen Tarifpolitik fort. Er stärkt die Nachfrage des privaten Konsums. Zugleich ist dies ein Abschluss, der die Innovationskraft der Unternehmen erhält. Kein Betrieb wird überfordert. Die Metall- und Elektroindustrie ist damit gut für die Zukunft gerüstet, um die Chancen wie Industrie 4.0 zu nutzen, neue Geschäftsmodelle oder die Dekarbonisierung im Antrieb zu entwickeln.
  • Deutliches Plus im Schlosserhandwerk

    Die Einkommen der rund 58 000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Schlosserhandwerk werden am 1. Januar 2016 um 3,4 Prozent steigen. Ab 1. Februar 2017 gibt es eine weitere Erhöhung um 2 Prozent. Der Tarifvertrag läuft bis zum 30. September 2017. Die Ausbildungsvergütung steigt in diesem Zeitraum je nach Ausbildungsjahr zwischen 42 und 46 Euro. Zudem wurde für die Auszubildenden im Schlosserhandwerk zum ersten Mal die Übernahme nach der Ausbildung für mindestens 12 Monate gesichert.
  • Mehr Geld für Stahlarbeiter

    Die Einkommen der 75.000 Beschäftigten und Auszubildenden der nordwestdeutschen Stahlindustrie werden ab dem 1. Januar 2016 um 2,3 Prozent steigen. Für die Monate November und Dezember 2015 gibt es eine Einmalzahlung von insgesamt 200 Euro. Die Auszubildenden erhalten einmalig 80 Euro. Der Tarifvertrag läuft bis zum 28. Februar 2017. Der Tarifvertrag zur Altersteilzeit konnte unverändert verlängert werden. Für 5 Prozent der Beschäftigten gibt es damit auch künftig diese Möglichkeit des Übergangs in die gesetzliche Rente. Den Auszubildenden steht eine Fahrtkostenerstattung für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen Betrieb und Berufsschule zu; sie tragen einen Eigenanteil von 40 Euro im Monat; darüber hinausgehende Kosten werden erstattet. Der Tarifvertrag Werkverträge wurde bis zum 28. Februar 2017 verlängert.
  • Mehr Entgelt im Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk

    Die IG Metall hat für Beschäftigten des Sanitärhandwerks in Nordrhein-Westfalen eine Entgelterhöhung in zwei Schritten durchgesetzt. Zum 1. Januar 2016 erhöhen sich die Entgelte um 2,9 Prozent. In einem zweiten Schritt werden die Entgelte zum 1. April 2017 um weitere 2 Prozent angehoben. Die Ausbildungsvergütungen steigen zu den gleichen Zeitpunkten um 30 und 20 Euro. Darüber hinaus wurde eine Erhöhung der Reise- und Aufwandsentschädigung bei Dienstreisen von 2,6 Prozent bis 23,8 Prozent vereinbart; je nach Entfernung zum Montageort. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. Dezember 2017.
  • Kernkompetenzen bei Siemens in Mülheim bleiben erhalten

    Es ist dem Gesamtbetriebsrat und der IG Metall in schwierigen Verhandlungen mit Siemens gelungen, die ursprünglich geplanten Verlagerungen am Standort Mülheim zu verhindern und die Abbaupläne der Firmenseite auf unter 350 Stellen bis 2020 zu reduzieren. Dieser Erfolg wurde nur durch das gemeinsame Vorgehen von Beschäftigten, Betriebsräten und IG Metall möglich. Es hat sich gezeigt: Der bundesweite Aktionstag Anfang Juni 2015 und aktive Beschäftigte haben dazu geführt, dass der Betriebsrat und die IG Metall eine starke Position in den Verhandlungen hatten. Im Rahmen des IG Metall-Projektes „Arbeit 2020“ wird an den Standorten in Mülheim und Duisburg gemeinsam mit den Betriebsräten ein betriebliches Projekt zur Gestaltung der Arbeit im Zusammenhang mit Industrie 4.0 durchgeführt.
  • Tariferfolg für Wäscherei-Beschäftigte

    Ab 1. September 2015 steigen die Löhne und Gehälter für die Beschäftigten der textilen Dienstleister um 3,6 Prozent. Auszubildende erhalten monatlich 32 Euro mehr. Außerdem gibt es Verbesserungen bei der Arbeitszeit und der Altersteilzeit. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. Oktober 2016. Diesem Verhandlungsergebnis vom 30. Juni 2015 hat die IG Metall Tarifkommission für Textile Dienste in NRW heute einstimmig zugestimmt. Das Arbeitszeitabkommen wurde mit einer Laufzeit bis 31. Oktober 2016 nochmals abgeschlossen. Bis Januar 2016 bleibt es zunächst bei 38,5 Stunden. Dann beträgt die wöchentliche Arbeitszeit bundesweit 38 Stunden. Damit konnte die IG Metall verhindern, dass der Osten abgekoppelt wird. Denn mit dem Auslaufen des alten Tarifvertrages hätte dort ab 1. Juli 2015 die 40-Stunden-Woche gegolten. Der Tarifvertrag zur Altersteilzeit gilt bis 31. Oktober 2016 weiter. Die Aufstockungsbeträge bei der Altersteilzeit steigen jedoch um 25 auf 500 Euro.
  • 5 Prozent mehr Geld für Tischler

    2,7 Prozent mehr Geld gibt es für die ca. 45.000 Beschäftigten im Tischlerhandwerk NRW ab dem 1. September 2015. Zudem steigen die Einkommen ab dem 1. Januar 2017 um weitere 2,3 Prozent. Für die neu vereinbarte Entgelttabelle gilt eine Laufzeit vom 1. September 2015 bis zum 31. Juli 2017. Angehoben werden auch die Ausbildungsvergütungen: Ab dem 1. September 2015 auf 570 € im ersten, 680 € im zweiten sowie 770 € im dritten Ausbildungsjahr. 10 € zusätzlich gibt es ab dem 1. August 2016 für alle Ausbildungsjahre. Dieser Abschluss gilt zugleich für die an den Verhandlungen beteiligten Tarifbezirke Niedersachsen/Bremen und Hamburg und damit für insgesamt ca. 80.000 Tischlerinnen und Tischler in Nordwestdeutschland.

IG Metall vor Ort

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