IG Metall Pressemitteilung
22/01/2019

IG Metall NRW legt bei Zahl der Mitglieder im Betrieb zu - 24,9 Prozent mehr Neumitglieder als 2017

Die IG Metall NRW konnte im vergangenen Jahr 23.341 neue Mitglieder gewinnen. Das sind 4.649 oder 24,9 Prozent mehr als im Jahr 2017. Dabei ist die Zahl der Angestellten überproportional gestiegen. Die hohe Zahl der Neuaufnahmen führte dazu, dass die IG Metall in NRW die Zahl der Mitglieder im Betrieb um 0,4 Prozent gegenüber 2017 steigern konnte.

 

Die Zahl der Austritte konnte 2018 verringert werden und lag bei 19.060. Das sind 4,7 Prozent weniger als in 2017. Ende Dezember 2018 verzeichnet die IG Metall NRW insgesamt 521.341 Mitglieder.

 

„Die Zunahme betrieblicher Mitglieder zeigt, dass wir mit unserer Betriebs- und Tarifpolitik die Themen aufgegriffen und bearbeitet haben, die den Menschen wichtig sind. Das Thema Arbeitszeit spielt dabei eine herausragende Rolle. Nachdem wir in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie mit über 200.000 Warnstreikenden in NRW bereits eine Rekordbeteiligung hatten, haben wir nun auch ein Rekordergebnis bei den Neuaufnahmen erzielt“, sagte Knut Giesler, IG Metall-Bezirksleiter in NRW.

 

Die gute Mitgliederentwicklung gebe der IG Metall Rückenwind für die Zukunft. Giesler: „Wir befinden uns gerade in einer schwierigen Stahltarifrunde. Außerdem gilt es, die Herausforderung der Transformation der Industrie im Sinne der Menschen zu gestalten. Es ist gut zu wissen, dass wir dabei eine breite Unterstützung im Betrieb haben und dadurch, wenn es sein muss, auch kampffähig sind.“

 

Die IG Metall NRW stellt sich weiter den Herausforderungen bei der Mitgliederentwicklung. Seit zwei Jahren läuft in der IG Metall ein Mitgliedererschließungsprojekt, das gute Erfolge zeigt. „Dieses Projekt werden wir weiter intensivieren. Insbesondere um noch besser die veränderte Beschäftigtenstruktur in unserer Mitgliederstruktur abzubilden. Bei den Arbeitern sind wir nach wie vor hervorragend organisiert. Im Angestelltenbereich holen wir auf und wollen in den kommenden Jahren noch besser werden“, so Giesler.

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