IG Metall NRW

KFZ-Handwerk

Tarifrunde für das KFZ-Handwerk Nordrhein-Westfalen

Für die 19.600 tarifgebundenen Beschäftigten im KFZ-Handwerk Nordrhein-Westfalen gibt es seit dem 1. Juli 2021 einen neuen Tarifvertrag: 

500 Euro Corona-Prämie und 2,2 Prozent mehr Geld
Gesprächsverpflichtung zu den Herausforderungen der Transformation

Die Beschäftigten im KFZ-Handwerk in NRW bekommen im August eine Corona-Prämie von 500 Euro. Für Auszubildende gibt es 220 Euro. Ab Februar 2022 steigen die Löhne und Gehälter um 2,2 Prozent. Auszubildende erhalten ab dem gleichen Zeitpunkt 60 Euro mehr im Monat. Zudem wurde vereinbart, dass ab Herbst 2021 Gespräche über die Transformation im KFZ-Handwerk und die sich daraus ergebenden Herausforderungen, insbesondere für die Qualifizierung und Arbeitszeitoptionen, geführt werden. Der Tarifvertrag läuft bis Ende März 2023.

Dieses Verhandlungsergebnis wurde am Donnerstag zwischen IG Metall NRW und METALL NRW Fachgruppe Dienstleistungen/KFZ-Dienstleistungen erzielt. Von diesem Verhandlungsergebnis profitieren unter anderem die Beschäftigten der BMW-, Daimler- und IVECO Niederlassungen.

„Mit diesem Verhandlungsergebnis haben wir einen guten Kompromiss in schwieriger Zeit gefunden.  Die Beschäftigten haben mehr Geld in der Tasche und die Betriebe werden nicht überfordert. Die überproportionale Erhöhung der Auszubildendenvergütung und die Corona-Prämie erhöht die Attraktivität der Branche für junge Menschen. Dass wir ab Herbst gemeinsam die Herausforderungen der Transformation beleuchten und Schlussfolgerungen ziehen, ist ein wichtiges Signal für eine gute Zukunft des KFZ-Handwerks“, sagte Patrick Loos, Verhandlungsführer der IG Metall NRW.

02.07.2021: Sitzung der Tarifkommission

Einstimmige Annahme des Verhandlungsergebnisses

01.07.2021: Dritte Tarifverhandlung

Erzielung eines Verhandlungsergebnisses: 

500 Euro Corona-Prämie und 2,2 Prozent mehr Geld

Gesprächsverpflichtung zu den Herausforderungen der Transformation

Die Beschäftigten im KFZ-Handwerk in NRW bekommen im August eine Corona-Prämie von 500 Euro. Für Auszubildende gibt es 220 Euro. Ab Februar 2022 steigen die Löhne und Gehälter um 2,2 Prozent. Auszubildende erhalten ab dem gleichen Zeitpunkt 60 Euro mehr im Monat. Zudem wurde vereinbart, dass ab Herbst 2021 Gespräche über die Transformation im KFZ-Handwerk und die sich daraus ergebenden Herausforderungen, insbesondere für die Qualifizierung und Arbeitszeitoptionen, geführt werden. Der Tarifvertrag läuft bis Ende März 2023.

07.06.2021: Fünfte Sitzung der Tarifkommission

07.06.2021: Zweite Tarifverhandlung

21.05.2021: Vierte Sitzung der Tarifkommission

20.05.2021: Erste Tarifverhandlung

24.03.2021: Dritte Sitzung der Tarifkommission

In dieser Sitzung wurde die Forderung für diese Tarifrunde beschlossen: Erhöhung der Entgelte zum 01.06.2021 um 4 Prozent für 12 Monate, Überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütung, Gespräche über individuelle Wahlmöglichkeit zwischen mehr Geld oder mehr Freizeit.

Flugblatt

08.02.2021: Zweite Sitzung der Tarifkommission

Nach der Pressemeldung des ZDK vom 03.02.21 und den Berichten aus den Betrieben stellt sich die aktuelle Situation  im KFZ Handwerk differenziert dar. Gute Auslastung in vielen Werkstätten und dem Fahrzeugverkauf steht schlechter Auslastung und Kurzarbeit in anderen Betrieben gegenüber. Sie Struktur einer möglichen Forderung wurde besprochen.

18.12.2020: Erste Sitzung der Tarifkommission

In dieser ersten Sitzung wurde die wirtschaftliche Situation der Branche besprochen und durch Berichte aus den Betrieben ergänzt. Viele Werkstätten seien nahezu ausgelastet. Man gehe für 2020 von einer besseren zweiten Jahreshälfte aus.

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