Politik
08/10/2012

Knut Giesler ist neuer Bezirksleiter

Der Geschäftsführer der IG Metall Wuppertal, Knut Giesler, wurde heute in Frankfurt vom Vorstand der IG Metall zum Leiter des Bezirks Nordrhein-Westfalen ernannt. Der 48-jährige ist damit der neue Mann an der Spitze des mit 560.000 Mitgliedern größten IG Metall-Bezirks. Er tritt die Nachfolge von Oliver Burkhard an, der auf Vorschlag der IG Metall Arbeitsdirektor der Thyssen-Krupp AG werden soll.

Über Erfahrungen mit Tarifauseinandersetzungen verfügt Knut Giesler durch seine fast 10-jährige Tätigkeit in der Verhandlungskommission für die Metall- und Elektroindustrie in NRW. Er versteht es hart, aber lösungsorientiert zu verhandeln. Mit Vereinbarungen in Wuppertaler Betrieben sicherte er zahlreiche Arbeitsplätze, erreichte die unbefristete Übernahme von Ausgebildeten und setzte Verbesserungen für Leiharbeiter durch. Die Beteiligung der Beschäftigten an diesen Auseinandersetzungen wertet er als entscheidend für die erzielten Erfolge.

Für Knut Giesler haben sichere und gute Industriearbeitsplätze in NRW höchste Priorität: „Arbeit muss wieder sicherer und fairer werden, für alle Beschäftigten. Das heißt 'besser statt billiger' produzieren. Nicht die billigst bezahlten Arbeitskräfte, sondern die innovativsten Menschen und Lösungen machen unsere Exporterfolge aus.“
 
Der gelernte Energieanlagenelektroniker hat bei FAG-Kugelfischer (heute Schaeffler) bereits als Jugend- und Auszubildendenvertreter sowie als freigestellter Betriebsrat das Handwerkszeug gewerkschaftlicher Interessenvertretung zu nutzen verstanden.

Seine Erfahrungen will er künftig in die weitere Modernisierung der IG Metall NRW einbringen. Giesler: „Insgesamt 100.000 neu gewonnene Mitglieder in der IG Metall NRW und ein klarer Mitgliederzuwachs in den Betrieben in den letzten viereinhalb Jahren belegen unseren Erfolgskurs, den wir ausbauen werden.“

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