Politik
15/03/2011

Für eine Energieversorgung ohne Atomkraft

"Atomkraft hat keine Zukunft", heißt es auf der Homepage des IG Metall-Vorstands.

Das von der Bundesregierung nach der Atomkatastrophe in Japan angekündigte Moratorium - acht von 17 Atommeilern sollen für drei Monate abgeschaltet werden - reicht der IG Metall "bei weitem" nicht aus. Die Gewerkschaft fordert die schwarz-gelbe Koalition auf, ihre Ende 2010 beschlossene Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke um bis zu 14 Jahre zurückzunehmen.

Die IG Metall setzt sich für eine Energieversorgung ohne Atomkraft ein. Die erneuerbaren Energien - Windkraft und Photovoltaik - seien "die tragenden Säulen einer kohlenstoffarmen Energieversorgung". Ziel sei es, bis 2050 bei der Stromerzeugung den Umstieg auf 100 Prozent erneuerbare Energien zu schaffen.

DGB NRW: Schnellstmöglich aus Atomkraft aussteigen

Die nordrhein-westfälischen Gewerkschaften sind nach den Worten des DGB-Bezirksvorsitzenden Andreas Meyer-Lauber "entsetzt über die Katastrophe in Japan". Jetzt müsse darüber diskutiert werden, "wie wir schnellstmöglich den Ausstieg aus der Atomkraft bewerkstelligen können".

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