Politik
21/05/2011

Mitgliederentwicklung "extrem gut"

Die IG Metall ist organisationspolitisch auf einem "extrem guten Weg". Das sagte ihr Zweiter Vorsitzender Detlef Wetzel heute auf der Bezirkskonferenz der IG Metall NRW in Münster. Seine Begründung: Die Zahl der betriebsangehörigen Mitglieder werde in diesem Jahr wahrscheinlich stabil gehalten.

Weiter sagte Wetzel vor den 138 Delegierten aus allen 43 Verwaltungsstellen der IG Metall NRW, der gewerkschaftliche Organisationsgrad - das Verhältnis von Mitgliedern und Nichtmitgliedern im Betrieb - sei erstmals seit der Wiedervereinigung drei Jahre lang gehalten worden. Das sei ein historischer Erfolg. Die IG Metall habe in der jüngsten Wirtschaftskrise relativ weniger Mitglieder verloren als Arbeitsplätze; in früheren Krisen sei das umgekehrt gewesen. Ein Grund dafür dürfte sein, dass die Zahl der Betriebsratsgremien von 9456 (2009) um mehr als 1500 auf 10.992 (2010) gesteigert werden konnte. Traditionell gelingt Mitgliederwerbung dort am besten, wo die IG Metall im Betrieb verankert ist.  

IG Metall in NRW besser als bundesweit

In Nordrhein-Westfalen steht die IG Metall am Jahresende womöglich besser da als im Bund. Sie habe das Jahr 2011 "gut gemeistert" und sein in das Jahr 2011 "gut gestartet", sagte Bezirksleiter Oliver Burkhard. "Schon 2010 haben wir mit 20.460 Neuaufnahmen fast 13 Prozent mehr neue Mitglieder gewonnen als 2009", erklärte Burkhard. Und in diesem Jahr habe man bis Ende April mit 7500 neuen Mitgliedern 2000 mehr gewonnen als im Vergleichzeitraum 2010. "Wenn wir jetzt richtig Gas geben, dann können wir am 31. Dezember 2011 richtig im Plus sein."

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