Betriebe
12/02/2014

Keine vorzeitige Schließung des Stahlwerks Bochum

Außerordentliche Betriebsversammlung im Outokumpu-Werk Krefeld: Morgen, am 13. Februar, informieren IG Metall und Betriebsrat über den Stand der Auseinandersetzung mit dem finnischen Stahlkonzern. Erwartet werden die Beschäftigten aus Bochum und Krefeld.

Outokumpu hat angekündigt, das Stahlwerk Bochum vorzeitig - schon in diesem Jahr - schließen zu wollen. Laut Tarifvertrag ist eine Schließung frühestens Ende 2016 möglich.

Die IG Metall und die Betriebsräte der Outokumpu-Werke sind bereit, mit der Geschäftsleitung zu verhandeln, vorausgesetzt die Konzernspitze stoppt ihre Schließungspläne. Verhandlungsführer Robert Fuß sagte: "Wenn uns eine verlässliche Absicherung für den Standort Bochum vorliegt, kann es weitergehende Verhandlungen über das industrielle Konzept von Outokumpu geben. Die Verhandlungskommission ist gebildet.“

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