Betriebe
25/03/2014

Opel liefert nicht genug

Das Management der Adam Opel AG sollte liefern – doch bei der gestrigen Tarifverhandlung lieferte es nicht genug. Die IG Metall unterbrach die Verhandlung nach acht Stunden und forderte einen neuen Termin.

Sechs Punkte standen bei der Verhandlung mit Opel-Personalvorstand Ulrich Schumacher besonders im Mittelpunkt:

? Mehr Anerkennung für eine längere als 24-jährige Betriebszugehörigkeit

? Mehr Geld für die Qualifizierung in der Transfergesellschaft

? Mehr Absicherung in der Transfergesellschaft für die Kündigungsschutz-Zeit

? Mehr Klarheit, was die Ersatzarbeitsplätze betrifft

? Mehr Verbindlichkeit für die künftige Aus- und Weiterbildung

Zu all diesen Punkten fordert die IG Metall verlässliche Vereinbarungen. Doch Opel lieferte dazu gestern keine akzeptablen Antworten.

Die IG Metall will einen neuen Verhandlungstermin – so früh wie möglich!

? Gefordert hat die IG Metall außerdem, dass trotz der Maßnahmen zum frühzeitigen Ausscheiden im Rahmen der Berufsperspektive die Belegschaft nicht ausblutet und die Autoproduktion bis Ende 2014 aufrechterhalten wird. Das hat Opel zugesagt.

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